{"id":2506,"date":"2012-08-02T10:55:52","date_gmt":"2012-08-02T10:55:52","guid":{"rendered":"http:\/\/alpinenetwork.org\/cnr-irpi-di-padova-2\/"},"modified":"2015-11-09T15:12:46","modified_gmt":"2015-11-09T14:12:46","slug":"cnr-irpi-di-padova","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/alpinenetwork.org\/de\/cnr-irpi-di-padova\/","title":{"rendered":"CNR &#8211; IRPI di Padova"},"content":{"rendered":"<p><!--:it--><!--:--><!--:de--><\/p>\n<p>Die CNR-IRPI ist ein Forschungsinstitut, das sich mit dem Studium des Risikos von Erdrutschen und Hochwasser in Nordostitalien besch\u00e4ftigt. Einige Forschungen erfolgen im Rahmen von nationalen Forschungsprogrammen, die von der Abteilung f\u00fcr Zivilschutz der Regierung und vom CNR oder in Zusammenarbeit mit lokalen Einrichtungen\/Beh\u00f6rden finanziert werden. Andere Forschungen werden im Rahmen internationaler Forschungsprogramme durchgef\u00fchrt, die von der Europo\u00e4ischen Kommission gef\u00f6rdert oder gemeinsamvom CNR Padua und ausl\u00e4ndischen Forschungsinstituten organisiert werden.<\/p>\n<p><strong>T\u00e4tigkeiten in Vergangenheit und Gegenwart<\/strong><\/p>\n<p>Das Institut wurde 1968 als Forschungsinstitut f\u00fcr die Planung des Strassennetzes und Nutzung des Untergundes gegr\u00fcndet. Gegenstand waren geologisch- und strukturelle Untersuchungen f\u00fcr den Bau von Eisenbahnstrecken und Strassentunneln. Weiterhin wurden Studien zur Stabilit\u00e4t von B\u00f6schungen von Strassen- und Eisenbahneinschnitten durchgef\u00fchrt.<\/p>\n<p>Nach Fertigstellung der wichtigsten Strassen und Bahnen in Norditalien gegen Ende der Siebzigerjahre verlagerte sich das Forschungsinteresse auf das hydrologische und geologische Risiko und Umweltstudien. Es wurden Forschungen durchgef\u00fchrt zur Hangstabilit\u00e4t, zur Flussdynamik und \u00fcber Techniken der Fotoauswertung (auch von Satellitenfotos), angewandt f\u00fcr Studien f\u00fcr Umweltfragen und f\u00fcr die Arch\u00e4ologie.<\/p>\n<p>In diesen Jahren war das Institut aktiv einbezogen als technische Hilfseinrichtumg bei verschiedenen Notf\u00e4llen nach katastrophalen Naturereignissen in Norditalien: Erdbebem in Friaul 1976, \u00dcberschwemmung in Carnia 1983, Bergsturz im Veltlintal 1987, \u00dcberschwemmung in Piemont 1994, sowie bei zahlreichenden lokalen Ereignissen wie der Rutschung in Zoldo Alto (BL) 1991, der Rutschungen in Tal desTessinabachs (BL) und den Schuttstr\u00fcmen bei Borca di Cadore 1994 und 1996.<\/p>\n<p>In Auftrag des Zivilschutzes hat das Institut ein \u00dcberwachungs- und Alarmsystem bei den Rutschungen des Tessinabaches (venetianische Voralpen) eingerichtet, das bis heute t\u00e4tig ist.<\/p>\n<p>Dar\u00fcberhinaus sind seit mehreren Jahren bei Cortina d&#8217;Ampezzo und bei Corvara (Gadertal, dolomiten) instrumentell best\u00fcckte Versuchgebiete zur automatischen Datenerfassung von Massenbewegungen eingerichtet worden;<\/p>\n<p>Ein kleines hydrographisches Becken (Becken des Missiagabachs, Dolomiten) erhielt eine Instrumentenausr\u00fcstung zur \u00dcberwachung des Massentransports.<\/p>\n<p><strong>Forschugsbereiche<\/strong><\/p>\n<p>Das Institut f\u00fchrt Forschungen auf dem Gebiet der angewandten Geologie vorwiegend in Norditalien durch. Gegenw\u00e4rtig laufen Vorhaben:<\/p>\n<ul>\n<li>Regionale Untersuchungen zum hydrogeologischen Verhalten vom Gebirgsbecken und Verbreitung der von Rutschungsph\u00e4nomenen betroffenen Gebiete;<\/li>\n<li>Analyse der hydrogeologischen und geologischen Daten, insbesondere die Beziehungen zwischen Hochwasser und Hanghinstabilit\u00e4t;<\/li>\n<li>Studien zum Sedimenttransport und zur morphologischen Entwicklung von Gebirgsbecken;<\/li>\n<li>Entwicklung von \u00dcberwachungsystemen mit automatischer Datenerfassung an instabilen H\u00e4ngen und Schuttstr\u00f6men;<\/li>\n<li>Verletzlichkeit der Grundwasserspeicher und Belastung durch Verschmutzung;<\/li>\n<li>Analyse von Fotos und remote sensing, angewandt auf das Studium geomorphologischer Ph\u00e4nomene der Vergangenheit und der Gegenwart.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Die Forschung in instrumentell ausger\u00fcsteten Gebieten ist zielgerichtet auf eine vertiefte Kenntnis der geomorphologischen und hydrogeologischen Prozesse (Hochwasser und Massentransporte, Rutschungen und Schuttstr\u00f6me) und auf die Entwicklung von geeigneten Technologien f\u00fcr die \u00dcberwachungssysteme von Rutschungen und Schuttstr\u00f6men.<\/p>\n<p>Seit vielen Jahren beteiligt sich das Institut an der T\u00e4tigkeit der nationalen Arbeitsgruppe &#8220;Verteidigung von grossen Katastrophen&#8221;, besonders in Bezug auf das Risiko von Rutschungen und Schuttstr\u00f6men in st\u00e4dtischen Gebieten, bei Studien \u00fcber Starkregen und zur Verletzlichkeit der Grundwasserspeicher.<\/p>\n<p>Der Forschungsstab ist in Arbietsgruppen organisiert, die den Zivilschutz in hydrogeologischen und rutschungsbedingten Notsituationen beraten und ist ausserdem in verschiedene Forschungsprojekte aktiv einbezogen, die von der Europaunion und anderen internationalen Wissenschaft- und Regierungsorganisationen gef\u00f6rdert werden.<\/p>\n<p><!--:--><!--:en--><!--:--><!--:fr--><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><!--:--><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die CNR-IRPI ist ein Forschungsinstitut, das sich mit dem Studium des Risikos von Erdrutschen und Hochwasser in Nordostitalien besch\u00e4ftigt. 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