{"id":2428,"date":"2012-08-02T13:26:53","date_gmt":"2012-08-02T13:26:53","guid":{"rendered":"http:\/\/alpinenetwork.org\/societa-geografica-italiana-2\/"},"modified":"2024-01-08T10:02:03","modified_gmt":"2024-01-08T09:02:03","slug":"societa-geografica-italiana","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/alpinenetwork.org\/de\/societa-geografica-italiana\/","title":{"rendered":"Societ\u00e0 Geografica Italiana"},"content":{"rendered":"<p><!--:it--><!--:--><!--:de--><\/p>\n<p>Gegr\u00fcndet in Florenz im Jahre 1867 und 1872 nach Rom, in die neue Hauptstadt des vereinten Italiens, versetzt, veranstaltete und unterst\u00fctzte die Societ\u00e0 Geografica Italiana (Italienische Gesellschaft f\u00fcr Erdkunde), ab dem 19.01.2007 unter dem Namen ONLUS, zahlreiche Forschungsreisen nach Afrika, S\u00fcdamerika, Mittelasien und in das asiatische Papua. Die zuweilen mit der italienischen Kolonialpolitik eng verbundenen Reise- und Forschungst\u00e4tigkeiten wurden aber nach dem Zweiten Weltkrieg v\u00f6llig aufgegeben und d.h., bis diese Gesellschaft ihre Aktivit\u00e4ten als Kultur- und wissenschaftliches Forschungsinstitut begann.<\/p>\n<p>Die Societ\u00e0 Geografica Italiana (Italienische Gesellschaft f\u00fcr Erdkunde) ist ein ethischer vom Staat bevormundeter und beaufsichtigter Verband mit etwa 1500 Mitglieder. Hier werden \u00e4u\u00dferst wertvolle und erst vor kurzem neu organisierte Archive bewahrt: ein Fotoarchiv mit \u00fcber 100 tausend Fotografien, wovon mehr als 20 tausend im Digitalformat und in der Internet-Site www.societageografica.it verf\u00fcgbar sind, eine Landkartensammlung von betr\u00e4chtlicher historisch-k\u00fcnstlerischer und wissenschaftlicher Wichtigkeit, mit einer reichen Abteilung an moderner Kartographie \u00fcber Italien, und letztlich eine spezialisierte Bibliothek mit \u00fcber 300 tausend B\u00e4nde, die in st\u00e4ndiger elektronischer Verbindung mit dem Servizio Bibliotecario Nazionale (SBN) (Nationalem Bibliothekdienst) steht. Es handelt sich hiermit um die wichtigste Bibliothek Italiens und um eine der kostbarsten Europas. Seit dem Jahre 1868 wird hier viertelj\u00e4hrig und ohne Unterbrechungen ein Bulletin mit Artikeln, Nachrichten und Rezensionen, sowie eine Reihe von wissenschaftlichen Monographien und gelegentlich auch renommierte B\u00e4nder zusammen mit spezialisierten Verlagsh\u00e4usern ver\u00f6ffentlicht. In den letzten Jahren neigt die Societ\u00e0 Geografica Italiana dazu, ein Forschungsinstitut zu werden, das f\u00fcr die Allgemeinheit &#8211; und vor allem auf geographischem Gebiet, obwohl nicht ausschlie\u00dflich da &#8211; n\u00fctzliche Aktivit\u00e4ten und Studien vollbringt. Das stellt sich durch die Ver\u00f6ffentlichung eines Rapporto annuale (Jahresberichts) heraus, der sich an italienische Aktualit\u00e4tsthemen richtet. Die erste Herausgabe davon im Jahre 2003 betraf die Einwanderung, 2004 besch\u00e4ftigte man sich mit dem Thema der Infrastrukturen und 2005 mit der Rolle Italiens im Mittelmeer. Im Jahre 2006 interessierte sich der besagte Jahresbericht f\u00fcr Europa, Ein Gebiet f\u00fcr die Vereinigung, w\u00e4hrend sich die Ausgabe im Jahre 2007 um den Tourismus und das Territorium drehte. Italien im Wettstreit lautet die n\u00e4chste Ver\u00f6ffentlichung aus dem Jahre 2008 \u00fcber die Rolle der St\u00e4dte.<\/p>\n<p>Die Erfahrung der in der Societ\u00e0 Geografica Italiana (Italienische Gesellschaft f\u00fcr Erdkunde) wirkenden Forscher wird sowie bei der Einsch\u00e4tzung der Umweltauswirkungen f\u00fcr das Management und den Schultz der Umweltressourcen verlangt, als bei den internationalen Kooperationsprogrammen f\u00fcr die Entwicklung und der Vorbereitung von Kartographien f\u00fcr die Landesverwaltung. In Zusammenarbeit mit verschiedenen italienischen Universit\u00e4ten und in ihrer Eigenschaft als Umweltorganisation, ist die Gesellschaft mit der Ausarbeitung von Thematiken besch\u00e4ftigt, die mit dem Europ\u00e4ischen Abkommen \u00fcber die Landschaft verbunden sind.<\/p>\n<p>Unter Mitwirkung des Ministeriums f\u00fcr Kultur, Universit\u00e4t und Forschung, und im Bereich des Vereinbarungsprotokolls f\u00fcr die Verbreitung der Kultur und Erdkunde, ist die Gesellschaft im Bildungsbereich t\u00e4tig. Es wurde sogar eine Vereinbarung mit den staatlichen Universit\u00e4ten Roms f\u00fcr die Gr\u00fcndung eines Instituts f\u00fcr die Entwicklung einer gehobenen Bildung in den geographischen Disziplinen unterschrieben. Recht stark zeigen sich ebenso deren Kulturinitiativen, worunter man auf die bereits laufenden in Zusammenarbeit mit zahlreichen nationalen Verb\u00e4nden und Institutionen hinweisen kann, wie die Hundertjahrfeier der Reisen des Amerigo Vespucci und der 750. Geburtsfeier von Marco Polo.<\/p>\n<p>Im Bereich der internationalen Beziehungen arbeitet die Gesellschaft mit der Unione Geografica Internazionale (dem Internationalen Geographischen Verband) zusammen und verwahrt in den R\u00e4umen ihres Sitzes im Palazzetto Mattei, innerhalb der Villa Celimontana, das Casa della Geografia (Haus f\u00fcr Geographie), ein Bezugspunkt f\u00fcr Fachkundige und Forscher aus aller Welt. Die Gesellschaft ist au\u00dferdem Mitglied der European Society for Geography.<\/p>\n<p><!--:--><!--:en--><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><!--:--><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Gegr\u00fcndet in Florenz im Jahre 1867 und 1872 nach Rom, in die neue Hauptstadt des vereinten Italiens, versetzt, veranstaltete und unterst\u00fctzte die Societ\u00e0 Geografica Italiana (Italienische<span class=\"excerpt-hellip\"> [\u2026]<\/span><\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":2425,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[34],"tags":[],"class_list":["post-2428","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-soci-de"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/alpinenetwork.org\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/2428","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/alpinenetwork.org\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/alpinenetwork.org\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/alpinenetwork.org\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/alpinenetwork.org\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=2428"}],"version-history":[{"count":2,"href":"https:\/\/alpinenetwork.org\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/2428\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":2435,"href":"https:\/\/alpinenetwork.org\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/2428\/revisions\/2435"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/alpinenetwork.org\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/2425"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/alpinenetwork.org\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=2428"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/alpinenetwork.org\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=2428"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/alpinenetwork.org\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=2428"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}